Festpreise

Festpreise sind für den Mandanten sehr vorteilhaft: Sie wissen genau, was Sie die Sache kosten wird. Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz sieht prinzipiell Festpreise vor, die sich am Gegenstandswert orientieren – was aber häufig dem tatsächlichen Aufwand der Arbeit nicht entspricht. Daher vereinbare ich gerne Festpreise aufgrund meiner Abschätzung, wie umfangreich meine Tätigkeit sein wird.

Mit einer Pauschalvergütung ist von vornherein klar, wie viel sie am Ende bezahlen müssen.

Mit einer Pauschalvergütung ist von vornherein klar, wie viel sie am Ende bezahlen müssen.

Alles Weitere werde ich mit Ihnen besprechen, selbstverständlich vor Abschluss der Honorarvereinbarung. Die Höhe des Festpreises richtet sich dabei nach den Umständen des Mandats, vor allem des Umfangs und der Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit, der Bedeutung der Angelegenheit sowie der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers.

Risiko eines zusätzlichen Aufwands trägt die Kanzlei

Insbesondere bei Verfassungsbeschwerden und Menschenrechtsbeschwerden ist die Recherche meist der Hauptteil der Arbeit. Diese wird zu einem erheblichen Teil nicht durch mich als Rechtsanwalt selbst, sondern durch meine wissenschaftlichen Mitarbeiter erledigt.

Häufig stellt sich die Beschwerde im Laufe der Bearbeitung als aufwendiger heraus als zunächst angenommen. Dies kann bspw. dann der Fall sein, wenn die Beschwerde noch auf weitere Grundrechte gestützt wird oder zusätzliche Rechtsprechung gefunden wird, auf die man nun noch näher eingehen kann.

In solchen Fällen ist eine Festpreisvereinbarung besonders fair, da das Risiko eines zusätzlichen Aufwands alleine bei der Kanzlei liegt. Nach Annahme des Mandats können Sie auch sicher sein, dass meine Mitarbeiter und ich das Verfahren komplett zum vereinbarten Preis zu Ende bringen werden.

Klare Vereinbarung verhindert Streitigkeiten

Leistung und Gegenleistung werden in einem übersichtlichen Vertrag festgehalten.

Leistung und Gegenleistung werden in einem übersichtlichen Vertrag festgehalten.

Die Vereinbarung erfolgt schriftlich und innerhalb eines klar formulierten Dokuments. In diesem ist der Preis einschließlich gesetzlicher Mehrwertsteuer festgeschrieben und außerdem der genaue Umfang der Tätigkeit dargelegt.

Wichtig ist der Umfang der Vereinbarung: Bei Verfassungsbeschwerden bspw. ist regelmäßig nur das schriftliche Verfahren umfasst, da es nur sehr selten zu einer mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht kommt. Bei Verfahren vor den Fachgerichten, insbesondere in Kommunalverfassungsstreitigkeit, wird in der Regel nur die erste Instanz vereinbart.

Nach Erhalt des Angebots über eine Festpreisvereinbarung haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, sich für oder gegen eine Vertretung durch die Kanzlei Abamatus zu entscheiden.

Bild: I-vista / pixelio.de

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